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Kuba und die Street-Fotografie

Eine Fotoreise auf Kuba, da darf die Streetfotografie natürlich nicht fehlen. Ich war ein wenig skeptisch, denn auf diesem Gebiet hatte ich noch keine Erfahrungen gemacht.
Als man mir dann ein paar Tage vor Beginn der Reise ein Ebook zu diesem Thema empfahl, war das natürlich toll.
Es handelte sich dabei um den kostenlosen Ratgeber Die Kunst der Streetfotografie“ des Fotografen Martin U Walz.
Martin U Waltz ist Streetfotograf aus Berlin und Gründungsmitglied des Berliner Fotografenkollektivs Berlin1020 und Herausgeber der deutschen Streetfotografie Seite. Martin hat zahlreiche internationale Fotografie-Auszeichnungen gewonnen. Seine Arbeiten werden in Ausstellungen in New York, London, Dublin, Bukarest, Budapest, Rom und Berlin gezeigt. Man kann also davon ausgehen, dass er weiß worüber er schreibt.
In seinem Ratgeber widmet er sich zum Beispiel
  • der Ausrüstung für die Streetfotografie
  • dem Abdrücken im entscheidenden Moment
  • Menschen als Motive
  • Fehlervermeidung
  • und zu guter letzt dem Weg zum perfekten Streetfoto
Es geht im eBook auch um das Thema Datenschutz, das in Deutschland immer auf der Tagesordnung steht.
Natürlich ist das wichtig, aber ich glaube auch an das Gefühl des Fotografen, der wissen sollte, wo man Grenzen zieht, zumindest reklamiere ich das für mich. Man kann den Menschen die Kamera nicht einfach immer und überall vors Gesicht zu halten.

Für das eBook hatte ich auf dem Flug viel Zeit und habe wirklich versucht das eine oder andere zu berücksichtigen. Das Inhaltsverzeichnis führt folgende Kapitel auf.

  1. 01_  die ausrüstung
  2. 02_  wie fange ich an?
  3. 03_  wie fotografere ich auf der straße?
  4. 04_  tipps und tricks
  5. 05_  häufge Fehler
  6. 06_  darf ich das eigentlich?
  7. 07_  streetfotografe in deutschland

Meine Kamera

Ich hatte „nur“ meine Canon 70D dabei, vor allem weil ich den Eindruck habe, dass meine Fotos mit dieser Kamera am besten gelingen. Es liegt sicher viel am Sucher, der mir bei meiner Kurzsichtigkeit entgegenkommt und das verwackeln ist mit so einem „schweren“ Fotoapparat auch nicht so einfach. Zusätzlich habe ich auch mit dem iPhone fotografiert.

Den richtigen Moment erwischen

Zum Abdrücken im rechten Moment hat sicher jeder Fotograf eine Geschichte zu erzählen. Was man wo und wieso verpasst hat. Und wie toll genau dieses Foto geworden wäre, wenn …

Ich habe bestimmt die besagten 1000 Bildern gemacht, die mies waren und von denen man trotzdem gelernt hat. Auch in manchen Momenten nicht abzudrücken. Auf einem Forum hat Kassandra indirekt danach gefragt („Fragst du die Menschen im nach hinein? Ich bin in solchen Situationen immer hin und her gerissen. Vorher fragen ergibt meistens gestellte Bilder, nicht fragen und „abschießen“ finde ich auch moralisch bedenklich. Ich gehe immer davon aus, wie erginge es mir, wenn ein Fotograf ungefragt Fotos von mir macht.“)  „Meine Antwort zu Kassandras Frage: „Ich war gerade in Kuba. Sobald man sich selbst unwohl fühlt, sollte man kein Bild machen. Jeder setzt die Grenze anders. Ich habe oft gefragt und positive Reaktionen erlebt. Mancher Kubaner will nicht fotografiert werden und wendet sich ab oder geht ins Haus. Gestellte Bilder habe ich nie machen müssen, es ist soviel los auf den Straßen.“ (https://fotografr.de/)

 

Tipps und Tricks

Was ich versucht habe, war die Änderung des Blickwinkels beim Fotografieren. Einfach mal etwas anderes zu probieren. Das kann man auf dem Straßen in Kuba perfekt machen. Es gibt so viel zu sehen, viel Bewegung.

Kann man Motive planen ?

Auch darum geht es in diesem Buch, aber geht das wirklich ?  Das folgende Bild eher nicht (außer man kennt sich aus).

 

Für mich hat Streetfotografie viel mit Spontanität und mit dem Gefühl für den Augenblick zu tun. Planen könnte man den Ort und die Zeit, aber im Urlaub ist man nicht so frei. Es ist auch nicht einfach, wenn man in einer Gruppe von sechs Personen unterwegs ist.  Ich habe trotzdem versucht meinen eigenen Weg zu finden und so das eine oder andere Motiv verpasst.

Aber dazu schreibe ich später sicher mehr.

Infobox

Wenn Ihr mehr zur Streetfotografie lesen möchtet, man kann das eBook hier herunterladen, zum Beispiel aufs iPad. Dann hat man es jederzeit dabei.

Das Buch liest sich gut und ist verständlich aufgebaut. Es gibt tolle Beispielfotos, die Lust auf Streetfotografie machen. Ein eBook, das alle Wünsche erfüllt.

Ob meine Fotos das Prädikat Streetfoto erfüllen ? Das Urteil überlasse ich Euch.

2 Kommentare zu “Kuba und die Street-Fotografie

  1. Vielen Dank für deine netten Worte über mein ebook…und überhaupt schöner Blog post

    • Danke. Das freut mich besonders. Ich will mich noch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen, vielleicht schaust Du auch wieder vorbei.

Kommentare sind geschlossen.

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